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Forschungsbericht "Chance Arbeit - Wie Vermittlung in den Arbeitsmarkt gelingen kann"

Liebe Partnerinnen und Partner der beruflichen Teilhabe,

als Vorstand des Vereins UN-Konventionell Netzwerk für Sozialraum-Arbeit e.V. freuen wir uns, den abschließenden Forschungsbericht unseres Projekts

"Chance Arbeit - Wie Vermittlung in den Arbeitsmarkt gelingen kann. Handlungsempfehlungen zur Vermittlung von Menschen mit Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt"

zu präsentieren.

Das Projekt wurde durch Aktion Mensch gefördert und in enger Kooperation mit der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt durchgeführt. Die wissenschaftliche Leitung lag bei Herrn Prof. Dr. Dieter Kulke. Des weiteren hat die BAG UB den Projektverlauf mit ihrem Know-How begleitet. Ziel des Projekts war es, auf empirischer Grundlage wirksame Strategien, Gelingensbedingungen und strukturelle Voraussetzungen für eine nachhaltige Integration von Menschen mit Behinderung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im allgemeinen Arbeitsmarkt zu identifizieren.

Im Rahmen der Projektlaufzeit wurden zehn erfolgreiche Fachdienste untersucht, um mehr über ihr systematisches Wissen hinsichtlich ihrer Strukturen, Arbeitsprozesse, Ergebnisse sowie deren Erfolgsbedingungen zu erfahren. Der Fokus lag dabei nicht auf theoretischen Konzepten, sondern vielmehr auf der praktischen Durchführung und Gestaltung der Übergänge.

Der vorliegende Forschungsbericht fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und formuliert konkrete Empfehlungen für Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Trägerlandschaft. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass inklusive Beschäftigung gelingen kann, wenn passgenaue Unterstützung, verlässliche Kooperationsstrukturen und förderliche Rahmenbedingungen ineinandergreifen.

Hier ein Auszug einiger zentralen Erkenntnisse (ausführlich zu finden ab Seite 63):

   •   Jobcoaching ist ein hochprofessioneller, multiperspektivischer Prozess –
       kein "Anlernjob".
   •   Alle erfolgreichen Dienste denken in Tätigkeiten, nicht Berufen. Das ist ein
       fundamentaler Unterschied zur regulären Vermittlung.
   •   Öffentlichkeitsarbeit ist keine PR, sondern ein unverzichtbares
       Akquise Instrument.
   •   Peer-Support verbessert Selbstwirksamkeit, Motivation und
       Übergangssicherheit – stärker als manche formalen Trainings.
   •   Sozialraumorientierung sollte als professionelle Grundhaltung für
       erfolgreiche Übergänge gelten.

Gerne dürft und sollt Ihr diesen Bericht an interessierte Stellen, Fachkolleginnen und -kollegen sowie relevante Institutionen weiterleiten, um die gewonnenen Erkenntnisse möglichst breit zugänglich zu machen.

Die vollständigen Forschungsergebnisse stehen darüber hinaus öffentlich und barrierefrei auf der Projektwebsite zur Verfügung:

www.chance-arbeit.info

Weiterführende Informationen zu unserem Verein, unseren Zielen sowie aktuellen Aktivitäten findet Ihr auf unserer Homepage unter:

www.un-konventionell.info

Als Vorstand unseres Vereins setzen wir uns weiterhin mit Nachdruck dafür ein, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben zu stärken und nachhaltige Brücken in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu bauen.

Für Rückfragen sowie für einen vertiefenden fachlichen Austausch stehen wir Euch jederzeit gerne zur Verfügung.


P.S.: Am 11.03.26 sind wir in Leipzig bei der You can! und präsentieren unsere Ergebnisse um 14:00 Uhr im Saal 3. Wir freuen uns auf den Austausch!


Mit un-konventionellen Grüßen
Der Vorstand von UN-Konventionell e.V.