Willkommen beim UN-Konventionell Netzwerk für Sozialraum-Arbeit e.V.
Am 26. März 2009 wurde die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung verbindliches Recht in der Bundesrepublik Deutschland. Nun kommt es darauf an, dieses Gesetz auch in der Praxis mit Leben zu füllen.
Können Werkstätten für Menschen mit Behinderung überhaupt UN-Konventionell sein? Können sie mit ihren Mitteln die Ziele der UN-Konvention verwirklichen?
Wir sagen: Ja.
Zweck unseres Vereins ist der Aufbau und die Pflege eines bundesweiten Netzwerkes „Sozialraum-Arbeit“. Ziel ist der Austausch und die Zusammenarbeit von interessierten Einrichtungen und Einzelpersonen, um gemeinsam mit Hilfe des Handlungsansatzes der Sozialraumorientierung den von den Vereinten Nationen nachdrücklich geforderten Anspruch auf Inklusion und vollständiger Teilhabe zu verwirklichen.
Aktuelles
Beispiele für Beschäftigungsverträge
Lebenshilfe in der Gemeinde - eine Empfehlung

- Eine witzig illustrierte Broschüre mit vielen Ideen zur Sozialraum-Orientierung in allen Lebensbereichen.
Für alle Lebenshilfen vor Ort hat eine Arbeitsgruppe der Landesverbände die Broschüre Lebenshilfe in der Gemeinde! Eine Empfehlung zur Sozialraum-Orientierung verfasst. Das "Bilderbuch" ist witzig illustriert und beinhaltet viele besonders gelungene Beispiele, wie sich die Lebenshilfen vor Ort an kleinen Sozialräumen wie Gemeinden, Dörfern oder Stadtvierteln orientieren und dort mit anderen Vereinen, Institutionen oder Organisationen erfolgreich zusammenarbeiten können. Die Broschüre der Lebenshilfe-Landesverbände gibt es zum Herunterladen hier.
Das neue Aufgabenprofil der Profis
Das Rollenverständnis der Professionellen erweitert sich:
- sie sind nicht nur fürsorglicher Beschützer,
- sondern Moderator, Koordinator, Vermittler, Kenner der Gemeinde oder des Stadtteils.
Der Auftrag:
- die Interessen der Mitarbeiter, die sie begleiten, herauszufinden und zu stärken,
- deren Ressourcen und die ihres sozialen Umfeldes zu prüfen,
- die Möglichkeiten im Gemeinwesen zu kennen und Wege zu ihrer Nutzung aufzutun.
Sozialräumliche Handlungsprinzipien für die Praxis
- Ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Willen, Wünschen, Zielen, Vorstellungen und besonderen Fähigkeiten eingefasst von der Lebenswelt des Einzelnen und seinem Familiensystem
- Der Arbeitsplatz wird inhaltlich, zeitlich und sozial auf die individuellen Möglichkeiten und Interessen des Beschäftigten zugeschnitten
- Bei den Such- und Passungsaufgaben werden möglichst viele Personen und Positionen aus dem Umfeld einbezogen, wenn dies vom Adressaten gewollt wird
- Es wird auch das soziale Kapital der Professionellen genutzt, damit auf Wunsch des Adressaten Brücken zu neuen sozialen Räumen und Milieus gebaut werden können.